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Gustav-Werner-Wanderung

Das Wandern mit dem Lernen verbinden

Auf den Spuren von Gustav Werner wanderten Schüler, Vertreter der BruderhausDiakonie sowie der Gemeinde Walddorfhäslach nach Reutlingen.

Groß und Klein auf Gustav Werners Spuren.

Groß und Klein auf Gustav Werners Spuren.

Abenteuer im Wald

Über frisch gefällte Baumstämme klettern, einen drei Meter breiten Bach durch eine Furt überqueren, bergauf und bergab durch eine Schönbuch-Schlucht kraxeln: Ein bisschen Abenteuer bot die Wanderung schon, die 25 Walddorfhäslacher Viertklässler und ihre erwachsenen Begleiter am 15. Februar unter die Füße nahmen. Vom Walddorfhäslacher Ortsteil Walddorf nach Reutlingen ins Gustav-Werner-Forum führte ihr Weg. Ein Weg, den so oder ähnlich vor exakt 179 Jahren der Gründer der BruderhausDiakonie, Gustav Werner, gegangen war.

Auf Gustav Werners Spuren

Mit Sack und Pack, einer Mitarbeiterin und zehn Waisenkindern zog der ehemalige Walddorfer Vikar am 14. Februar 1840 von Walddorf nach Reutlingen. Dieser Umzug markiert den Beginn der späteren Gustav Werner Stiftung und heutigen BruderhausDiakonie. Klar, dass Professor Martin Beck, Stiftungsratsvorsitzender der BruderhausDiakonie und Organisator der Wanderung, die Grundschüler der Walddorfhäslacher Gustav-Werner-Schule darauf hinwies: „Heute gehen wir den Weg, den auch Gustav Werner gegangen ist.“

Bunt gemischte Wandergruppe

Mit Eifer waren die Mädchen und Jungen dabei – und ihre Lehrerinnen, der Schulleiter sowie die mitwandernden Vorstände, Regionalleitungen und Stiftungsräte der BruderhausDiakonie genossen das schöne Wetter und die Quirligkeit der Gustav-Werner-Grundschüler. Der rund 40-köpfigen Wandergruppe hatten sich auch die Walddorfhäslacher Bürgermeisterin Silke Höflinger angeschlossen sowie Vertreterinnen des Fördervereins, der das Waldorfhäslacher Seniorenzentrum der BruderhausDiakonie unterstützt, außerdem die Mutter eines Schülers und ein Großvater, der seinen Enkel begleitete. „Eine interessante Mischung“, befand Professor Beck, in signalgelber Weste deutlich als Wanderleiter zu erkennen. „Die Schülerinnen und Schüler machen total gut mit“, zeigte er sich zufrieden.

Am Rastplatz beim Pferdehof in der Reutlinger Teilgemeinde Altenburg zogen die Schülerinnen und Schüler bei Fleischkäsebrötchen und heißem Tee eine erste Bilanz: „Über die Bäume steigen war das beste“, war sich einer der Schüler sicher. „Das Beste ist das Essen hier“, konterte sein mampfender Mitschüler. „Toll“ fanden beide die Wanderung.

Zum Abschluss Gustav Werners Werk anschauen

Nach einem Mittagessen, das die Großküche der BruderhausDiakonie bereitgestellt hatte, besichtigte die Wandergruppe das im vergangenen Oktober eröffnete Gustav Werner Forum in der Reutlinger Stadtmitte. In der dortigen Ausstellung zu Leben und Werk Gustav Werners lässt sich auch der seinerzeitige Umzug von Walddorf nach Reutlingen noch einmal nacherleben.

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