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Politikerbesuch

Landesheimbauverordnung im Fokus

Der Grünen-Ortsverband Ulm hat gemeinsam mit Bundestagskandidat Marcel Emmerich das Unterstützungszentrum der BruderhausDiakonie in Langenau besucht.

Politiker informieren sich in Langenau.

Gudrun Reuther und Günter Braun (rechts) erläutern die Konzeption des Unterstützungszentrums.

Günter Braun (links, Marcel Emmerich und Senta Fezer im Gespräch.

Politiker informieren sich in Langenau.

Einblick in den Alltag

Interessiert informierte sich die Gruppe über das seit knapp einem Jahr von der BruderhausDiakonie Alb-Donau betriebene Unterstützungszentrum. Deren Leiterin Gudrun Reuther führte durch Wohnbereiche für Menschen mit geistiger Behinderung und für Menschen mit psychischer Erkrankung. Während Bewohner mit Behinderung überwiegend in Wohngemeinschaften leben, wohnen die Klientinnen und Klienten mit psychischer Erkrankung in Einzelapartments „Der Rückzugsbereich spielt für die Klienten hier eine große Rolle“, erläutert Regionalleiterin Senta Fezer, die die Gruppe begleitete. Für die Menschen, die vom Unterstützungszentrum aus ambulant betreut würden, sei zudem die Nähe der Einrichtung zum Stadtzentrum wichtig. „So entfallen lange Fahrten und die Klienten können individuell und bestmöglich betreut werden“, so die Regionalleiterin.

Gesetzliche Regelungen sind ein Thema

Beim Gespräch im Anschluss an die Führung erklärte Günther Braun, Fachlicher Vorstand der BruderhausDiakonie, es sei für die BruderhausDiakonie sehr wichtig, dass sich Politiker für ihre Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen interessieren. Marcel Emmerich sprach auf die Anliegen sozialer Träger an. „In Gesprächen mit sozialen Unternehmen höre ich natürlich besonders oft Klagen über zu viel Bürokratie und viele gesetzliche Lasten“, stellte er fest, „insbesondere aus Landesheimbauverordnung und Bundesteilhabegesetz resultieren viele Veränderungen, die es in sich haben.“

Der gegenseitige Austausch ist wichtig

Die durch die Landesheimbauverordnung verursachten Umbaumaßnahmen summierten sich für die BruderhausDiakonie auf ein Volumen von insgesamt von insgesamt rund 50 Millionen Euro. „Das ist nur mit größter Anstrengung zu schaffen“, so Vorstand Günther Braun. Der regelmäßige Austausch mit Politkern über solche Fragen sei der BruderhausDiakonie deshalb ein Anliegen.

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